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RE: Bennjis Tagebuch

#26 von Brigitte 4 , 26.12.2013 19:24

Als wir im späten Herbst im Garten waren,hat Herrchen eine Fliege verschluckt.Wahrscheinlich,weil er unterm Laufen immer den Mund offen hat.Ich weiß nur noch,dass er darauf hin gehustet und immer wieder ausgespuckt hat.Ich habe das Getue nicht verstanden,weil Fliegen fangen und fressen ist eine meiner Lieblingssportarten,darin habe ich mittlerweile eine wahre Meisterform entwickelt.Vielleicht meldet mich Herrchen einmal in so einer Talente-Show an.Wichtig beim Fliegen fangen ist aber vor allem,dass man rechtzeitig erkennt,dass das fliegende Getier sich nicht wehren kann.Also alle fressbaren Fliegen haben einen hellen Ton beim Fliegen.Gefährlich wird ein dunkles oder behäbiges Brummen.Da sollte Hund lieber die Schnauze davon lassen,das Insekt sticht wahrscheinlich.Nicht so Bonny der kapiert das nie,aber nun weiter.
Habe ich das analysiert,dann wird blitzschnell zugeschnappt.Da gibt es kein Husten und Würgen.Schnapp und weg!
Nun muß ich euch noch was erzählen,jetzt nachdem es zwischenzeitlich wieder warm geworden ist und die Mäuse sich wieder sehen lassen,hat Bonny seinen Jagdtrieb auf die kleinen Nager wieder entdeckt.Die sind zwar schnell in ihren Löchern verschwunden,wenn man aber mit beiden Pfoten schnell gräbt,dann erwischt man sie in ihren Nestern.So eine Maus frisst man aber nicht man jagd sie,man weiß schließlich nicht ob sie vorher Gift erwischt hat.Ich habe das zwar Bonny gebellt aber er hört ja nie auf mich deswegen : Bei Bonny ist eine Spitzmaus nicht nur in die Schnauze gerannt,sondern in seinem Rachen verschwunden,sie dachte sich sicher das ist ein Mauseloch.Schwups war sie weg!Was glaubt ihr wie Bonny gewürgt hat.Aber so sehr er auch versuchte er konnte das blöde Ding nicht mehr heraus bekommen.Das hat einige Minuten gedauert bis er sich dann schließlich abgefunden hatte.......war halt eine große Fliege !!!

Passt ja auf was euch in die Schnauze läuft.....

euer Bennji


 
Brigitte 4
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RE: Bennjis Tagebuch

#27 von Brigitte 4 , 26.12.2013 19:26

H U N D E E R Z I H U N G -ist eine langwierige Sache.Immer und immer wieder müssen wir Vier-euch Zweibeinern die Dinge von Neuem erklären,das ist manchmal zum"aus dem Fell fahren " ! Was war das beispielsweise immer für ein Theater,wenn es darum ging,dass ich mir am Tisch etwas Leckeres abholen wollte.Ganz am Anfang,da wurde ich auf eine Decke im Flur gelockt,sollte an starren,übel riechendenOchsenziemern knabbern während Er und Sie genüsslich die feinsten Sachen verspeisten.Lange Zeit half nicht einmal der jämmerlichste Hundeblick durch die Glastüre.Auch ein Wuff oder Knurren brachte mich nicht weiter,winseln half dann endlich--da muß man aber erst drauf kommen.Nachdem ich die Zimmerhochheit errungen hatte,wurde ich unter dem Tisch verbannt.Scharren,Knurren und Kratzen waren wenig erfolgreicher.Dann folgte das Platz-Manöver,das immer mit einer kleinen Leckerei belohnt wurde.Was musste Hund tun ? Immer wieder aufstehen,bei Platz,sofort hinlegen und wieder den Jammerblick aufsetzen,erneut Leckerbissen entgegennehmen und sofort das ganze von vorne beginnen.Das war zwar mühsam,aber mein Rudel war beschäftigt und freute sich,weil ich doch so folgsam Platz nahm.Danach kam die Gib-die Pfote-Phase und schwups war die Wurst in meinem Maul.Fieß fand ich nur das Bennji immer auch was bekam obwohl der nicht eine Pfote krumm machte oder sich den Kopf anstrengen mußte.
Ihr folgte die mach Hasi-Ära,die zwar deutlich anstrengender,dafür um so einträglicher war,weil man diese Sitzhaltung längere Zeit aufrecht erhalten konnte. Langsam komme ich an Bennjis Status heran,okee nicht mit den Auszeichnugen aber welcher Hund braucht das wirklich ? Heute wenn ich den Kopf auf die Tischkante lege und ein klein wenig mit den Augen rolle,schon gibt es von Herrchen Leckeres zwischen die Zähne.Und da frage ich mich schon warum denn nicht gleich so,warum nur diese langen Umwege in der Hundeerziehung ? Was hätte ich mir Zeit erspart,hätten meine Menschen doch gleich kapiert,wie es wirklich geht......

Aber wenigstens sind sie nicht lernresistent,da bin ich schon froh !
In diesem Sinne euer Bonny


 
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RE: Bennjis Tagebuch

#28 von Brigitte 4 , 26.12.2013 20:34

Stellt euch vor was Bonny wieder für eine Tat begangen hat......ihr kennt die Vorliebe von ihm für Federvieh. Nun ja meine auch-wenn es sich lohnt,aber eine kleine Amsel hinterhältig zu fangen,dass wäre mir nie und nimmer eingefallen,wenigstens nicht mehr seit Frauchen uns das ausdrücklich verboten hat. Also das war so : Wir dürften Beide rauß,brauchen ja nur einen piep zu sagen schon öffnet Herrchen die Haustür. Wir kontrollierten wie immer den Garten das sich nicht so ein Getier drin rumtrieb,da versteckte sich Bonny--nein er legte sich zwischen den Ziersträuchern.Ich dachte mir was hat denn der vor ? Spielt er mit mir verstecken ?
Nein der fieße Kerl beobachte die Amsel und wie sie am fressen war schoß er mit einen Satz auf sie zu.Es war für ihn sein erster Jagderfolg,aber dafür hat er von Frauchen ganz schön die Ohren gewaschen bekommen
,nix wars mit Amselbrotzeit zwischendurch,denn sie sah uns durchs Fenster zu,kam rauß nahm ihn den armen verbeulten Vogel ab und er mußte eine Stunde auf seinen Platz bleiben Für die arme Amsel kam leider jede Hilfe zu spät.Ich schaute bei der Erste Hilferettung genau zu,man weiß ja nie wozu Hund das noch gebrauchen kann.
Ob er sich das merkt wenn man Vögel fängt wird Frauchen sauer und dann ist mit ihr kein Auskommen,deswegen Pfoten von den Vögeln lassen .....

LG.Bennji


 
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RE: Bennjis Tagebuch

#29 von Brigitte 4 , 28.12.2013 20:14

Eigendlich seid ihr Zweibeiner ja überhaupt nicht lebensfähig.Denn zum wirklichen Leben gehört dass man im Vollbesitz aller Sinne ist.Und genau das darf bezweifelt werden.Nehmen wir zunächst einmal das Hören.Wenn Frauchen in 300 Meter Entfernung in die Strasse einbiegt,in der ich mit meinem Rudel wohne,dann höre ich das. Was hört ER ? Nichts ! Wenn Frauchen in der Küche Leberwurstbrot streicht,dann rieche ich das,selbst wenn ich mit Ihm im Schlafzimmer bin. Was riecht ER ? Nichts ! Weil dem so ist braucht ihr auch Zäune um eure Häuser.Dann wisst ihr das ist meins,das gehört mir--oder,bis dahin muss ich--und von da an muß der Nachbar den Schnee wegschippen.Wogegen wir Hunde auf solchen Schnickschnack verzichten können.Zugegeben wir könnten auch keine Zäune bauen.Dafür würde ich schon von Weiten hören--oder eben riechen--wann ,warum und woher Freund oder Feind kommen.Ich wüßte ob es sich um einen Rüden oder um ein Weibchen handelt--oder ob es ein Etwas ist.Ein Artgenosse also ,dem der Hundedoktor schon etwas Männliches weggeschnippelt hat.Also Zäune brauchen wir nicht,was wiederum nicht bedeutet dass wir nicht auch erkennen,was MEINS ist und SEINS war. Gerade im Winter habe ich dabei allerhand zu tun.Man könnte glatt Probleme mit den Hüftgelenken bekommen,bei den vielen Schneehaufen.Nicht etwa,weil man drüberspringen muss,nein, vielmehr ist das Beinchen heben und das Markieren eine anstrengende Arbeit.Schließlich gehört jeder Schneehaufen auf unseren Spaziergängen mir--und nur mir.Und für den Fall,dass schon einer da war,dann gehört dieser Schneehaufen eben ab dem Moment auch mir.Die anderen werden es dann schon riechen.Das wäre ja noch schöner wenn sich da ein fremder Rüde einbringen könnte und meine Damenwelt huschig machte....... !
Ich wünsch euch eine schöne Woche und achtet mit Nase und Ohren was die Zukunft bringt...

euer Bennji


 
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RE: Bennjis Tagebuch

#30 von Brigitte 4 , 28.12.2013 20:16

So meine lieben Mitleserhunde,heute muss ich euch von unserer Klingel berichten. Also als Herrchen aus der Klinik kam war unsere Klingel kaputt, ich roch es genau da waren wieder diese Klingelputzerkinder dran, aber wie sollte ich das meinen Erziehungsberechtigten klar machen, sie verstehen ja nicht Hündisch.
Na ja unbedingt brauchen wir ja keine Klingel ...bin ja ich da. Bonny bellt ja nicht und wenn der heult meinst jedes Mal das Lied vom einsamen Wolf zu hören, da laufen sogar die nettesten Hündinnen davon und ich soll dabei keinen Frust schieben. Aber ich wollte ja von der Klingel erzählen, das von dem Frust erzähle ich euch später.
So fuhr Frauchen in die Stadt und holte eine neue Klingel---nee die klingelt nicht die bellt. Nein auch nicht so einen schönen Bariton wie ich ihn habe .....nein so ein Chow Chow Ton da wo jeder anständige Hund nur kichern kann und jeder Einbrecher Mitleid mit dem armen Hund hat. Ich versteh Frauchen nicht, dabei mache ich meine Aufgabe so gut --aber da sagt sie immer : Bennji sei ruhig-pfui man bellt nicht. Aber dieser Kasten darf bellen, versteht ihr das? Ich nicht... auf jeden Fall Herrchen gefiel dieses Gebelle auch nicht und so haben wir jetzt auch wieder eine vernünftige Klingel die nicht bellt.
Und lasst euch ja nicht mit solchen Kästen an der Nase herum führen da sind keine Hunde drin ich habe es genau untersucht daher konnte dieser Kasten nicht mehr bellen, grins

LG.Euer Bennji


 
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RE: Bennjis Tagebuch

#31 von Brigitte 4 , 28.12.2013 20:18

Strategisches Denken schließt gelegentlich auch eine absolute Verschwiegenheit mit ein. Wer seine wahren Vorteile kennt, dies aber nicht verrät, der kann sie zur Überraschung aller Beteiligten zum richtigen Zeitpunkt nutzen. Zu wissen, dass man jederzeit einen leckeren Happen von der Anrichte holen könnte( wenn man wollte ) und dieses Wissen für sich behalten--das ist so ein strategischer Vorteil. Doch das ist ganz einfach, weil man immer etwas abbekommt, wenn man während des Kochens oder bei der Zubereitung von Brotzeiten nur ganz lieb und artig in der Küche sitzt. Warum sollte man sich da selbst bemühen-- es fällt ja-- laut absolut zuverlässiger Hunderegel Nummer 1--immer etwas ab. Wenn dann halt wirklich einmal niemand auf die tote , nackte Gans aufpasst, die vor dem Festessen total vergessen in der Küche liegt und Er in der Werkstatt und wie Sie im Badirgendwelche ganz wichtige Dinge erledigen müssen, dann kann man sich dieses strategischen Vorteils bedienen. Denn: Nur weil ich das noch nie getan habe, bedeutet es noch lange nicht, dass ich es nicht kann. Beweis erbracht---Schwupps und schon war die Gans gerettet und auf meine Wiese gebracht. Gut damals war ich noch jung und unerfahren, sonst hätte ich gewusst dass die Fürsorge mit der ich die Gans in Sicherheit brachte, schnell auffällt und das Lob für die gute Tat seltsamer Weise gar nicht toll ausfiel. Erst kürzlich habe ich aber einen anderen strategischen Vorteil ausgespielt, der Herrchen und Frauchen völlig überrascht hat. Erinnert ihr euch an das Luder von Rehpinscher, die mich immer aus dem Haus lockt ?
Sie war kürzlich wieder da und hat mich herausgefordert. Seit über 18 Jahre lebe ich mit meinem Rudel nun schon in unserer Hütte. Noch nie habe ich ein Anzeichen gemacht, dass die Höhe des Zauns für meine Springkünste vielleicht nicht ausreichen würde. Mit dem Rehpinscher-Weibchen habe ich dann dieses Wissen in die Tat umgesetzt. Ein leichter Hüpfer und schon war ich auf der Straße. Frauchen hat mich dann kurze Zeit später in der Dorfmitte mit dem Auto abgeholt. Dieses Mal war sie richtig froh als sie mich gefunden hatte. Und der Zaun wird frühestens nächstes Jahr höher---aber wie hoch ich wirklich springen kann, das verrate ich natürlich nicht. Schließlich bin ich Stratege !!!

LG.Bennji


 
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RE: Bennjis Tagebuch

#32 von Brigitte 4 , 28.12.2013 20:19

Ein Hund frisst Fleisch und kaut Knochen. Ist das wirklich so schwer zu verstehen ?
Könnt ihr Zweibeiner euch nicht einmal so einfache Dinge merken? Ich bekomme ja mittlerweile Futter, in dem der Fleischanteil entweder sehr hoch ist oder das nur aus Fleisch besteht. Garniert wird das Ganze mit Frischkäse oder Haferflocken---na ja, wenn es unbedingt sein muss. Grünzeug hole ich mir pflüg frisch aus Frauchens Garten oder vom Wegrand, dort grase ich das breite Spitzgras und werde dann immer wieder Hunde Kuh genannt. Das Spitzgras ist gut für meine Verdauung. Als Leckerlis mag ich keine trockenen Hundekekse außer Frauchen backt sie selber. Am liebsten habe ich diese getrockneten Fleischstreifen (mit oder ohne Käse ) oder die gepressten Pansen. Beides kauft Frauchen in raschelnden Tüten. Wenn sie die mit nach Hause bringt, dann weiche ich ihr keinen Zentimeter mehr von der Seite( könnte ja Bonny alles wegfressen )
Immer wenn ich etwas tue, für das ich gelobt werde, dann gibt es solche Leckerlis. Und dann habe ich noch eine ausgeprägte Liebe für Dinge, die auf dem Tisch meines Rudels stehen und die ich nur bekomme, wenn ich ganz brav neben dem Tisch liege--auch das habe ich zwischenzeitlich gelernt.
Herrchen hat doch letztens Cantuccini alla Mandorla ----oder wie Frauchen sagt ---toskanisches Mandelgebäck gefuttert zu seinem Kaffee. Aber Herrchen wäre nicht Herrchen wenn da nicht der halbe Beutel in unsere Schnauzen gewandert wäre. Die kleinen Kekse sind zwar auch hart und trocken, schmecken und riechen aber so unvorstellbar lecker, dass sie mir vor lauter Schmatzen immer wieder aus dem Maul fielen. Für diese Cantuccini würde ich einfach alles tun. Sobald Herrchen nur in die Richtung der Tüte geschaut hat, habe ich mich schon ganz kuschelig zu ihm aufs Sofa gesetzt. Manchmal musste ich ihn richtig an stupsen damit er wieder und wieder in die Tüte griff und so ein leckeres Teil herausgefischt hat. Dann hat er zuerst mir eines gegeben ,danach den Bonny und erst dann hat er sein Stückchen abgebissen. Ich glaube ja, dass ihm die selbst so unglaublich gut geschmeckt haben. Mir war es recht--Hauptsache er findet bald wieder einen Grund um mit uns eine Tüte Cantuccini zu leeren.
Soviel zum Thema fleischfressende und knochenkauende Hunde.

Euer Bennji


 
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RE: Bennjis Tagebuch

#33 von Brigitte 4 , 28.12.2013 20:22

Das Dösen eines Hundes hat in der Regel eine ganze Reihe von Gründen. Wer beispielsweise glaubt, dass ein mit der Schnauze auf den Boden liegendes Tier nur faul ist, der kennt eben nicht die Nuancen, mit denen wir Vierbeiner diese ausgeprägten Ruhephasen erleben. Natürlich ist die Faulheit--besser die Müdigkeit-- nicht ausgeschlossen. Nach einem ausgeprägten Spaziergang kann es leicht sein, dass ich zunächst einmal dösend, mein schweres Haupt auf die Vorderpfote abstützend, meine Batterien wieder auflade, bevor ich mich auf der Seite liegend und alle viere von mir streckend ,ins Land der Träume begebe. Wenn es, wie in den letzten Jahren, im Sommer heiß und nicht nass ist, dann kann dieses Dösen aber auch der Abkühlung dienen. Schön im Schatten ruhend, die Abenteuer des letzten Ausflugs noch einmal Revue passieren lassend, lässt sich selbst der heißerste Tag auf dem kalten Steinboden ertragen. Als ausgeruhter Hund philosophiere ich liegend über die wirklich bewegenden Dinge dieser Welt oder ich beobachte einfach nur, was meine Erziehungsberechtigten wann tun und wann ich am einfachsten das bekomme was ich will. In der Ruhe liegt die Kraft sagt Herrchen--das gilt aber nur solange mir Bonny nicht dazwischen funkt und ich hier alleiniger Chef bin.
Weil wenn er was will dann , dann rennt er hektisch durch die Wohnung, hektisch durch den Garten, hektisch über die Wiese. Außerdem frisst er schneller, säuft schneller, liegt schneller auf der Couch. Und das frechste unentwegt beißt er mich ins Ohr, springt mich an, hüpft auf mich drauf. Das ist einfach auf die Dauer nicht zum Aushalten--wo bleibt da die Ruhe. Gerade jetzt hatte er wieder so einen Ausraster, der dauert ja nicht lange und trotzdem bin ich da geschafft. Und wisst ihr was ich jetzt mache----Genau Dösen, schlafen, ruhen---und wenn ich fertig bin, dann mache ich das ganze noch einmal von vorne.......
Da hat Herrchen schon Recht : In der Ruhe liegt die Kraft


Lasst euch nicht stressen

LG.Bennji


 
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RE: Bennjis Tagebuch

#34 von Brigitte 4 , 28.12.2013 20:25

Oh, dieses böse Wort, oh diese böse Tat. Mein Freund Bennji kennt das auch: Das böse Wort Konsequenz, die schlimme Zeit sind die Tage danach, also die Tage nachdem das Wort gesprochen wurde. Und meistens folgt dieses böse Wort auch einer, wie Herrchen meint, bösen Tat. Wie ihr ja wisst haben wir Vierbeiner eine etwas andere Wertvorstellung von Gut und Böse--oder besser gesagt: Davon haben wir gar keine Vorstellung ! Ich kenn nur : Das bringt mir etwas--oder das bringt mir nichts. Naja, dann gibt es halt noch Nuancen, die der jeweiligen Rasse zugrunde liegen. Als Husky müsste ich eigentlich Schlitten ziehen, aber bei uns hier liegt noch kein Schnee, deswegen suchte ich mir ein ganz anderes Vergnügen.
Also bei uns in der Gegend steht da ein Mann mit einen Stock und schaut in den Himmel, es knallt dann wie an Sylvester und dann kommt das schönste es fällt irgendwer mit Federn zu Tode erschrocken vom Himmel. Meistens ins Wasser und ich, der Bonny rette dieses Federvieh. Da kann ich schwimmen, tauchen, paddeln mich schütteln und Wasser auf die Hosen spritzen, da sagt keiner was aber der mit den Stock ist meist Stocksauer---ich versteh das einfach nicht. Dabei wollte ich nur helfen.
Als wir vor Kurzen wieder unterwegs waren, da sah ich sie. Schwarz, ungefähr 30 Zentimeter hoch, gackernd und auf einer großen Wiese scharrend--und wie ich : nicht angeleint !! Das heißt frei herumlaufend. Zehn Sekunden später hatte ich sie schon hochgeworfen und wieder aufgefangen. Also dieses Federvieh ist wirklich sehr schreckhaft.Als ich das Huhn wieder im Fang hatte, war es schon tot. Ich habe es natürlich sofort meinem Rudel gebracht---das Herrchen vom Huhn war mir auch ganz begeistert nachgelaufen. Ihm hat die Show so gut gefallen , dass er mein Herrchen gleich freudig begrüßte hat. Die Leckerlis, die ihm mein Herrchen dann gab, haben ihn dann aber doch wieder beruhigt. Herrchen hat dann nur gesagt, das wäre ein Huhn gewesen, das goldene Eier gelegt habe---was immer das heißt.
Für mich hatte die Aktion einfach nur konzentrierte Erziehung zur Folge--bei meinen Freund Bennji hieße das : KONZEQUENZ

Ich sage dazu nichts mehr und leide still

Euer Bonny


 
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RE: Bennjis Tagebuch

#35 von elfee , 30.12.2013 22:22

Oh Benny, das kenn ich!
Ich hab einmal Pferdemist-Parfüm probiert - Ergebnis: Duschen ohne Ende! LG Feebee


LG Elke und Feebee

Wer die Augen offen hält, dem wird im Leben manches glücken.
Doch noch besser geht es dem, der versteht, eins zuzudrücken! (J. W. v. G.)


 
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RE: Bennjis Tagebuch

#36 von Brigitte 4 , 05.01.2014 20:04

Es gibt Stellen am Körper,da kann man sich einfach selbst nicht kratzen.Ich habe die Verrenkungen bei euch Zweibeinern auch schon gesehen,vor allem wenn ihr versucht,euch zwischen den Schulterblättern zu kratzen.Das schaut lustig aus,weil ihr ja immer nur die vorderen Pfoten dazu benutzt-auf den hinteren könnt ihr nix als nur Laufen oder nach dem Ball tretten!Da lob ich mir die Beweglichkeit von uns Hunden.Am Kinn kratz ich mich mit dem rechten Hinterlauf,ja sogar hinterm Ohr schaffe ich es locker mit der hinteren Pfote.Juckt es am Nasenrücken,dann reibe ich mit der Vorderpfote behutsam über das empfindliche Näschen.Alles andere wird mit den kleinen Vorderzähnen solange angenagt,bis jeglicher Juckreiz verschwindet.Wenn garnichts mehr hilft,dann haben wir Hunde immer noch die Schütteltechnik.Da fliegt selbst der hartnäckigste Floh aus dem Fell.
Mit der Rutschtechnik behelfen wir uns,wenn es am Po kneift und ab und zu hilft auch der kurzgeschorene Rasen.Vor allem wenn er hart und ausgetrocknet ist,so wie in diesem Sommer,dann dient er als überdimensionale Kratzbürste.Wer sich da als Hund nicht wälzt ist selber schuld.Trotz all dieser vorzüglichen Techniken gibt es eine Stelle an der Schwanzwurzel,also exakt dort,wo der Schwanz in den Rücken mündet.Dort ist kein Hinkommen! je schneller ich mich drehe,desto schneller läuft mir mein Schwanz samt anhängenden Rücken davon,drauf rutschen,geht nicht und selbst beim Wälzen erreiche ich diese Stelle einfach nicht.Hintere wie vordere Pfoten sind untaugliche Werkzeugeum sich dort zu reiben.

Gottlob kennt Herrchen diese Stelle und massiert mich regelmässig.Uuuuaaaahhh!Ist das gut!Da knicken die Hinterläufe ein,rutscht das Hinterteil ganz fest an meinen Wohltäter und meiner Kehle entweichen glucksende,ja gurrende Laute.
Das ist fast wie wenn ihr euch an einen Türstock reibt.Uuuaaahhhh !

Jetzt geht mirs wieder gut und ich wünsche euch einen schönen Feiertag

Bennji


 
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RE: Bennjis Tagebuch

#37 von Brigitte 4 , 07.01.2014 21:12

Also mir stehen immer noch die Haare in sämtliche Himmelsrichtungen, wie bei einer wilden Sau . Nein--ich bin keine Wildschwein und ich hab auch nicht deren Haare ich bin ein echter Tibeter, aber ich habe meinem Bonny das Leben gerettet. Wollt ihr wissen wie das ging, ganz einfach ich bellte aus Leibeskräften bis Frauchen kam.
Aber nun zur Geschichte also Bonny und ich durften in unseren Garten ich lief zu den bekannten Punkten könnte ja ein Mäuschen vorbei schauen....man braucht da die absolute Kontrolle--das sag ich euch liebe Hunde. Bonny lief an den Zaun an der zweiten Einfahrt und dann hörte ich ein kratzen und schaben und dachte mir da muß was nicht in Ordnung sein.....was ich da sah haute den Fass den Boden aus. Der Bonny steckte mit fast dem ganzen Körper in einem Sack dabei erzählte er mir immer wie man zuschnappen muss das einem nix passiert....aber wie ihm retten ging mir durch den Kopf....als echter Herdenschutzhund tat ich das was in meiner Natur liegt zu Bellen....wütend und laut.
Brauchen eure Frauchen auch so lang wie meines....man ich sprang hin und her bis sie kam und weckte so ganz nebenbei unsere ganzen Nachbarn.....als sie endlich kam ließ der Mann den Bonny im Sack los.......und Bonny hatte den Schock seines Lebens weg. Der Kerl wollte doch glatt den Bonny braten ....aber mal ehrlich ich habe noch nie gesehen das man einen Hund brät. Aber ich wurde mit Leckerlies verwöhnt und gekrault---eigentlich könnte Bonny gerne wieder in den Sack kriechen und ich würde ihn retten wenn es dafür solch gute Sachen gibt.
Frauchen fuhr am nächsten Tag mit uns zwei zur Polizei und erzählte denen diese Geschichte......na ja nicht so ausführlich die Hauptsache die Leckerlies lies sie einfach weg. Eigendlich hätten wir zwei den mal gehörig wohin beißen sollen, aber Frauchen verbot das mir......nur sollte der nochmal hier vorbeischleichen ...ich hab den seinen Geruch immer noch in der Nase....dann hat er nix zu lachen.

Also liebe Mitleserhunde achtet auf Männer mit Säcken die haben nix gutes mit euch vor.

Euer Bennji


 
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RE: Bennjis Tagebuch

#38 von Brigitte 4 , 27.01.2014 12:23

Bitte drückt heute für Bennji die Daumen und Pfötchen ,er ist bei einer Notoperation in der Klinik.

Er wurde von einem Stein getroffen den so eine vermummte Gestalt warf der Stein brach ihm eine Rippe und am Hoden wurde durch die Untersuchung Krebs festgestellt....Frauchen wird euch noch ausführlich berichten wenn es Bennji momentan nicht kann.

MfG. Bonny


 
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RE: Bennjis Tagebuch

#39 von Paco , 27.01.2014 16:42

ich drück alle pfoten und passe auf das die zweibeiner mitdrücken


Euer Paco
-------------------------------------------------------------------------------------------------
in Abwandlung eines Zitates von Johann Wolfgang von Göthe sag ich
hier bin ich Hund - hier will ich sein


 
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RE: Bennjis Tagebuch

#40 von Rockyli , 27.01.2014 18:58

Die Daumen sind ganz fest gedrückt.


Liebe Grüße
Monika mit ihren Rocky


 
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RE: Bennjis Tagebuch

#41 von Krawallstoppel , 27.01.2014 20:07

Liebe Biggi♥♥♥

wir haben ja heute schon genug telefoniert. GsD. hast Du Deinen Bennji wieder heil zu Hause, zwar ohne diese beiden Teile, aber die braucht er auch nicht, Hauptsache ihm geht es durch Deine Pflege zu Hause wieder besser.

Uns verbindet derzeit sehr Vieles liebe Brigitte, deswegen bin ich trotz alledem in Gedanken bei Bennji und wünsche ihm alles erdenklich Gute. Er wird es sicherlich schaffen, da er auch ein Kämpfer ist!!!!

Fenja schickt ihrem Bennji ein dickes Genesungsküsschen♥♥♥

GLG
Uschi & fenja


Reichtum, Ansehen und Macht, Alles ist unbedeutend und nichtig gegen die Grösse des Herzens.
Das Herz allein ist das einzige Kleinod auf der Welt, in dem wohnt das Glück♥♥♥

Adalbert Stifter 1805-1868; Österreichischer Dichter


 
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RE: Bennjis Tagebuch

#42 von Rockyli , 27.01.2014 20:24


Liebe Grüße
Monika mit ihren Rocky


 
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